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Google muss handeln – Urteil zur automatischen Vervollständigung

if-a-google-employee-dies-spouse-gets-half-pay-for-10-years-6f851f810f15.05.2013. Der Bundesgerichtshof hat entschieden:  Der Internetgigant muss logarithmische Suchbegriffe löschen, wenn diese Persönlichkeitsrechte verletzen. Google muss ab sofort – allerdings auf Verlangen – prüfen, ob eine solche Verletzung vorliegt. Das stellt Google vor eine immense Herausforderung.

Bedenkt man, dass diese automatische Vervollständigung einmal als Service für die Benutzer gedacht war, ist sie jetzt zum Problem geworden. Eigentlich sollten Suchbegriffe  automatisch vervollständigt werden z.B. nach Popularität – um den Nutzer so ein schnelles „Finden“ zu ermöglichen. Schlecht nur, wenn z.B. bei Personen des öffentlichen Lebens diskriminierende Verbindungen angezeigt werden. Frau Wulff, Herr Lahm und viele mehr begegnen diesem Zustand täglich.

Google selbst habe angeblich keinen Einfluss auf die Begriffe, diese wären ausschließlich von Google-Usern eingegeben worden.

Nach dem Urteil ist Google verpflichtet jedes Gesuch zu prüfen und sollte es tatsächlich zu einer Verletzung der Persönlichkeitsrechte kommen, alle „Begrifflichkeiten“ dieser Art zu löschen. Sollte Google dies unterlassen, könnte es zu Schadensersatzklagen führen – also eine Menge Arbeit für das Unternehmen.

Beitragsbild abgerufen von: http://mashable.com/2012/08/09/google-employee-death-benefits/

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