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Globalisierung im Web – Tipps für die eigene Social-Media-Strategie

142533837Insbesondere für Unternehmen, die kurz vor der Einführung Ihrer Produkte an fremdländischen Märkten stehen, stellt sich oft die Frage: Wie bringt es ein Unternehmen fertig, weltweit erfolgreich zu sein und sich dabei trotz allem nicht von den Kunden zu distanzieren. Um diese beiden Ziele zu realisieren, bedarf es einiger wichtiger Vorüberlegungen und die Erfüllung zahlreicher Kriterien.

So ist die ständige Kommunikation mit den Kunden unverzichtbar – insbesondere bei der weitweilten Tätigkeit ist hier auf die sprachlichen und kulturellen Besonderheiten der neuen Zielgruppen zu achten. Doch lässt sich diese Kommunikation nur realisieren, wenn dauerhaft unternehmensinterne Mitarbeiter in den neuen Zielländern vor Ort sind?

Eine wesentliche Funktion bei der weltweiten Kommunikation kommt derzeit den sozialen Netzwerken als Präsentationsplattform zu. Wird über soziale Netzwerke gesprochen, fallen auch ziemlich schnell die Namen Facebook und Twitter, da diese gegenwärtig die bekanntesten und am häufigsten genutzten Social Media Websites bieten. Doch es gibt ebenso andere Netzwerke, welche mit großer Geschwindigkeit aufholen. Daher sollten auch Namen wie beispielsweise Instagram, Pinterest oder Google+ hinsichtlich der globalen Unternehmenspräsentation Beachtung finden. Denn in den seltensten Fällen nutzen Endkunden – insbesondere im geschäftlichen Bereich – mehrere Netzwerke zeitgleich. Aufgrund des hohen Zeitaufwandes bei der Pflege wird meist ein Netzwerk favourisiert. Um daher nicht die abwandernden User auch für die Botschaften des eigenen Unternehmens zu verlieren, sollte eine multimediale Präsenz geschaffen werden, um die eigenen Zielgruppe möglichst vollständig zu erreichen. Richtet sich Ihr Angebot vorrangig an Geschäftskunden, sollten Sie auch bei der Nutzung von sozialen Netzwerken diesen Schwerpunkt betrachten. Setzen Sie sich bewusst mit Ihrer Zielgruppe auseinandersetzen und erfahren Sie, welche Interessenvertreter  angesprochen werden müssten und welchen Webseiten sich diese Personen zumeist aufhalten. In Deutschland ist hier beispielsweise „Xing“ im Bereich B2B Marktführer, während im B2C-Bereich weiterhin Facebook an erster Stelle rangiert.
Doch die schlichte Präsenz auf diesen sozialen Plattformen allein ist noch kein Erfolgsgarant. Vielmehr ist – wie auch in der persönlichen Kommunikation – auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Zielgruppe zu achten. Denn nicht selten werden diese Netzwerke von Unternehmen irrtümlicherweise mit Handelsplattformen verwechselt und die eigenen Produkte gerade zu feil geboten. Dabei stellen die Netzwerke lediglich eine moderne und digitale Verbindungen zu den potenziellen Verbrauchern her. Auch wenn Facebook und Co. eigene Shopmodule anbieten, läuft in der Realität – insbesondere in Europa – der eigentliche Warenverkehr weiterhin über die Unternehmens-Websites. Mittels Social Media lassen sich folglich nur die wichtigen Impulse in die Richtung des Konzerns geben, um ein Kaufinteresse zu wecken und eine größere Nachfragen in den vorhandenen Vertriebskanälen zu erzeugen.

Damit jedoch auch das Ziel der weltweit etablierten Marke erreicht werden kann, genügt es nicht die inländischen Erfolgsfaktoren beizubehalten und auf den geplanten Erfolg zu warten. Vordergründig muss auch hier wieder auf die Gewohnheiten der Nutzer und die Kultur des jeweiligen Landes geachtet werden. Hierfür ist es vorteilhaft, wenn die Themen des allgemeinen Interesses und die Vorstellungen der Menschen darüber bekannt sind. Einen enormen Mehrwert können Sie ebenfalls bieten, wenn die Kommunikation auf den verschiedenen Plattformen von Mitarbeitern mit einem eigenen Background aus dem jeweiligen Land geführt wird. Denn die gelebte Lebenseinstellung kann in den seltensten Fällen durch eine theoretische Aneignung von Kultur ersetzt werden, um eine Verbindung zu den Zielländern herzustellen.

Am wichtigsten ist es jedoch, dass zu Beginn ein passgenaues Konzept erarbeitet wird und dieses dann auch Schritt für Schritt umzusetzen. Dabei ist es grundlegend, dass die Social-Media-Strategie mit den Zielen des Unternehmens übereinstimmt. Denn eine ziellose Ansprache der Nutzer kann viel mehr zu einer unbewussten oder auch bewussten Abwehrhaltung gegen das „werbende“ Unternehmen führen und ein schlechtes Image wieder zu korrigieren ist zeitaufwändiger und um ein Vielfaches kostspieliger.

 

Beitragsbilder: http://growmap.com/wp-content/uploads/2012/06/Social-Media-rise-downfall-300×225.jpg

http://www.sayitsocial.com/wp-content/uploads/2012/08/142533837.jpg

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