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SEO Ranking-Faktoren – die wichtigsten für 2013

Wieviel Bedeutung wird einem Social Signal zugeschrieben? Wie lang muss ein Text sein und wie wichtig sind Backlinks eigentlich noch? Was sind denn nun die entscheidenden SEO Ranking-Faktoren?

Auf diese Fragen versuchen die Verantwortlichen von SearchMetrics eine Antwort zu geben. Die Durchschnittswerte der durchgeführten Studie, welche die jeweils erste SERP für 10.000 Suchbegriffe unter die Lupe genommen haben, sind wie folgt: um auf der ersten Suchergebnisseite zu kommen brauchst du 1083 Facebook-Signals, 95 Tweets, 2293 Backlinks, 32 Bildern, 105 internen Links und einer Textlänge von 576 Wörtern.
Mit Hilfe dieses US-Rankings lassen sich nun Aussagen über die Korrelation einzelner Faktoren treffen. Die vollständige, knapp 70 Seiten umfassenden Studie zeigt einige interessante Trends auf.

Hier die wichtigsten zusammengefasst:

  • Onpage-Technologie: Statt das Ranking im positiven Fall aufzuwerten, werden Seiten, die die Onpage-Kriterien nicht erfüllen, schlichtweg abgestuft. Sie werden dadurch zu einer Voraussetzung für ein Ranking.
  • Content: Die Faktoren Bilddichte, Textumfang und interne Verlinkung werden stärker gewertet, Keywords in H1-Überschriften weniger. Gut rankende URLs beinhalten vergleichsweise lange Texte, viele interne Links und bieten Abwechslung durch Medieninhalte wie Videos und Bilder.
  • Backlinks: Nach wie vor bleibt die Anzahl der Backlinks ein zentraler Ranking-Faktor.
  • Social Signals: Google +1 beeinflussen das Ranking laut der Untersuchung am stärksten, dicht gefolgt von Facebook Shares, -Kommentaren und Likes. Tweets werden stärker gewertet als noch im Vorjahr.
  • Keywords in Link, Domain und Title: Die Analyse zeigt, dass Google natürlichen Linkprofilen mittlerweile eine höhere Bedeutung zugesteht, als Keyword-Domains und Keyword-Links. Solche können bei einem unnatürlich häufigen Gebrauch eher schädlich wirken. Immer wichitger wird auch die Platzierung des Keywords im Titel.  Hier gilt: Je weiter vorne, desto besser.
  • Marken: Anscheinend genießen Marken eine gesonderte Stellung. So haben häufige Verlinkungen mit dem jeweiligen Markennamen keinen zu erwartenden negativen Einfluss auf das Ranking.
  • Stoppwörter und Linkattribute: Für ein gutes Ranking kommt es vermehrt darauf an, wie viele Links auf Nofollow gesetzt wurden. Stoppwörter wie “a”, “the” und “is” in Anchortexten lassen Seiten ebenfalls höher ranken.

Fazit: Nicht von den Zahlen abschrecken lassen! Es ist richtig, dass man ohne intensive SEO-Arbeit nicht mehr auf den ersten Seiten rankt, aber es müssen auch verschieden Aspekte berücksichtigt werden. Beispielsweise  muss nach Branchen differenziert werden. Oder nach Keywords.  Sicher braucht eine Marketing-Agentur, die mit dem Keyword -Marketing- ranken will, sehr viel mehr Backlinks als ein Unternehmen, dass mit dem Keyword -Klavierlacke- wirbt. Genauso sollte man sein Umfeld analysieren, wenn deine Konkurrenz nichts oder nur sehr wenig macht – dann brauch man natürlich auch nicht 2293 Backlinks um gefunden zu werden. Kurzum, bitte nicht alles über einen Kamm scheren und jetzt auf Teufel komm raus 2293 Backlinks aufbauen oder gar 1083 Facebook-Signals.

 

Hier die Übersicht samt Durchschnittswerten der untersuchten URLs für Social Signals, Links und Content-Kriterien:

us_ranking_factors_skal

Beitragsbild abgerufen von: http://www.searchmetrics.com/en/services/ranking-factors-2013/download/

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